Die Beinlängenkontrolle der Dornmethode

Die Beinlängenkontrolle lernen Sie in der Ausbildung Dornmethode und Breussmassage im Institut für Reflexzonentherapie in Kelkheim (nahe Frankfurt/Wiesbaden/Mainz/Darmstadt).

Mit der Beinlängenkontrolle können wir schnell und eindeutig Beinlängenunterschiede und damit einen Beckenschiefstand bei anderen aufzeigen. Bei sich selbst ist das nicht möglich.

Jede Dornbehandlung beginnt mit der Beinlängenkontrolle nach Dorn.

Durchführung:

Der Behandler überprüft die Beinlängen des Klienten, während dieser entspannt und bekleidet (ohne Schuhe) auf dem Rücken liegt. Er hebt langsam die Beine des Betroffenen bei durchgedrückten Knien in einem Winkel von ca. 60 – 80 Grad an. Der Klient soll die Beine dabei lockerlassen! Beim Anheben der Beine liegen die Daumen des Behandlers auf den Fersen, die Zeigefinger umfassen die Fußknöchel. Wenn die Beine angehoben sind, wird die  Höhe der beiden Daumen miteinander verglichen. Wo der Daumen höher steht, haben wir das längere Bein. Danach die Beine wieder langsam ablegen.

Nach der Beinlängenkontrolle werden die Beinlängenkorrektur der Dornmethode, die Kniegelenk-Korrektur und die Sprunggelenk-Korrektur am Betroffenen durchgeführt, um dem Beckenschiefstand entgegenzuwirken.

Wichtig ist immer, dass dem Klienten die entsprechenden Selbsthilfeübungen gezeigt werden. Die Beinlängenkorrektur und die Kniegelenk-Korrektur sind die zwei Basisübungen der Dornmethode, die jeder mehrmals täglich und lebenslänglich machen sollte.

Achtung:

Wenn beim Anheben der Beine starke Schmerzen in Beinen, Gelenken oder der Wirbelsäule auftreten, muss manchmal auf die  Beinlängenkontrolle verzichtet werden. Wenn möglich, sollten dann trotzdem Beinlängen-, Kniegelenk- und Sprunggelenkkorrektur durch den Behandler angewandt werden.

Siehe auch:

Selbsthilfeübungen der Dornmethode

Beinlängenkorrektur der Dornmethode

Kniegelenk-Korrektur

Sprunggelenk-Korrektur