HWS-Syndrom mit Dornmethode behandeln

Wie ein HWS-Syndrom mit der Dornmethode behandelt wird, lernen Sie in der Ausbildung im Institut für Reflexzonentherapie in Kelkheim.

Was ist ein HWS-Syndrom?

HWS-Syndrom nennt man eine Sammlung verschiedener Beschwerden im Bereich der Halswirbelsäule.  Die Symptome betreffen entweder die Region der Halswirbelsäule selbst oder gehen von dieser aus und können bis in die Hand ausstrahlen.

Welche Symptome können bei einem HWS-Syndrom auftreten?

– Schmerzen an der HWS in unterschiedlicher Intensität

– Schmerzausstrahlung in Schulter, Arm und Hand

Tennisarm und Golferellenbogen

Kopfschmerzen

Schwindel

– Bewegungseinschränkung an HWS, Arm und Hand

Kribbeln und Empfindungsstörungen in Arm und Hand (Taubheitsgefühl)

– Schwäche in Armen und Händen

– Störungen im Bereich der Sinnesorgane Auge, Ohr, Nase, Mund (Sehstörungen, Ohrgeräusch, Geruchs- und Geschmackstörung)

– Bluthochdruck                                                                                                               

Siehe: Wirbelfehlstellungen und mögliche Folgen – Erweiterte Liste

Mögliche Ursachen:   

Wirbelverschiebungen im Bereich der HWS                                                                                                                                                     

– Überlastung und Stress

– Arbeit am PC

Fehlhaltung

– Beckenschiefstand

– Kälte und Zug

– handwerkliche Arbeiten

– Unfall (Schleudertrauma), Sturz oder Verletzung

Wie wird ein HWS-Syndrom mit Dorn und Breuss behandelt?

  1. Vor der Dornmethode wird in der Regel die vitalisierende Wirbelsäulenmassage nach Breuss durchgeführt. Die Breussmassage ist eine sanfte, energetische Rückenmassage mit Johanniskrautöl, die seelische und körperliche Verspannungen löst und die Regeneration von unterversorgten Bandscheiben unterstützt. Die Breussmassage wirkt entspannend, vitalisierend und schmerzlindernd. Sie ist die ideale Vorbereitung für das darauffolgende Einrichten der Wirbelsäule mit der Dornmethode.
  2. Die Wirbelkorrektur nach Dorn

Bei HWS-Syndrom wird in der Regel die komplette Wirbelsäule behandelt, da auch tieferliegende Muskelverspannungen und Wirbelfehlstellungen die HWS beeinflussen. Auch eine Blockade im Bereich von Kreuzbein oder Ilio-Sakral-Gelenk (ISG) kann die HWS beeinflussen.
Die Wirbelsäule wird sorgfältig abgetastet. Alle verschobenen Wirbel, die auf die entsprechenden Spinalnerven drücken, werden vorsichtig korrigiert. Nach Breussmassage und Dorntherapie sind die Beschwerden häufig gelindert. In der Regel benötigt man mehrere Behandlungen bis die Beschwerden beseitigt sind.

  1. Die Selbsthilfeübungen der Dornmethode

Die Selbsthilfeübungen sind die Basis der Dornmethode, da sie einem Beckenschiefstand entgegenwirken und dadurch die Wirbelsäule und die Gelenke entlasten.

  1. Die Beinlängenkorrektur nach Dorn
  2. Die Kniegelenk-Korrektur nach Dorn
  3. Die ISG-Übung der Dornmethode
  4. Bei Beschwerden im Bereich des Kiefers und Ausstrahlungen ins Gesicht soll auch die Kiefergelenk-Übung der Dornmethode täglich gemacht werden.
  5. Empfehlungen für zuhause:
    Nach jeder Dorntherapie gibt es Hausaufgaben. Am wichtigsten sind die Selbsthilfeübungen der Dornmethode, die der Klient täglich machen soll. Zusätzlich vorm Schlafengehen den Nacken und die Schultern mit Johanniskrautöl einmassieren. Allgemeine Maßnahmen wie Basenbäder, Ruhe, Entlastung, Wärme und viel Trinken tragen zum Behandlungserfolg bei.

Achtung: Bei Sturz, Unfall, Gehirnerschütterung (immer Röntgen!) sind in der Regel ärztliche Untersuchungen notwendig! Alle komplizierten Fälle müssen schulmedizinisch untersucht werden!

Siehe auch:

Wirbelsäulentherapie nach Dorn und Breuss

Ausbildung Dornmethode und Breussmassage

Nacken-Übung der Dornmethode