Kniegelenk-Korrektur der Dornmethode

Die Kniegelenk-Korrektur der Dornmethode lernen Sie in der Ausbildung Dornmethode und Breussmassage im Institut für Reflexzonentherapie in Kelkheim (nahe Frankfurt/Wiesbaden/Mainz/Darmstadt).

Knieschmerzen entstehen häufig durch eine Fehlstellung des Kniegelenks. Bei knienden Arbeiten (Putzen, Fließen legen, Gartenarbeit, usw.) sowie bei verschiedenen Sportarten (Fußball, Skifahren, Brustschwimmen) kann das Kniegelenk durch Überdehnung der  Bänder bis zu 1 cm herausrutschen und dadurch Schmerzen verursachen. Man bezeichnet das als Kniesubluxation. Dieser vergrößerte Gelenkspalt im Knie führt zu unterschiedlichen Beinlängen und damit zu einem Beckenschiefstand. Umgekehrt führt auch ein Beckenschiefstand infolge einer Beinlängendifferenz häufig zu einer Fehlstellung des Kniegelenks. Daher wird in der Dornmethode immer beides korrigiert: die Beinlängen und das Knie. Die Beinlängenkorrektur und die Kniegelenk-Korrektur sind die zwei Basisübungen der Dornmethode, die einem Beckenschiefstand entgegenwirken. Jeder sollte sie mehrmals täglich und lebenslänglich machen, sowie bei akuten Beschwerden von Knie, Fuß, Hüfte oder Wirbelsäule.

Ziel: 1. Richtigstellung des Kniegelenks  2. Beseitigung des Beckenschiefstandes

Durchführung der Kniegelenk-Korrektur:

1. Als Selbsthilfeübung: Der Ausführende stellt sich schulterbreit hin und stützt sich beidseitig oberhalb der Kniescheiben ab. Dann beugt er die Knie und streckt sie wieder durch. Während des Streckens drückt er von oben mit den Händen nach unten. (Prinzip: mit Druck in die Streckung) Alternativ kann man die Kniegelenk-Korrektur auch nacheinander mit jedem Knie machen. Häufigkeit: 3-5-mal

2. Als Korrektur durch den Behandler am Klienten: Der Patient liegt auf dem Rücken. Der Behandler hebt ein Bein des Klienten unter der Wade an und beugt das Knie bis der Unterschenkel zum Oberschenkel in einem rechten Winkel steht. Während er mit der einen Hand den Unterschenkel unter der Wade hält, drückt er mit der anderen Hand gegen das Knie unterhalb der Kniescheibe in Richtung Becken. Er führt das Bein bei anhaltendem Druck langsam in eine Streckung und legt es dabei ab.              Häufigkeit: 3-5-mal

In Ausnahmefällen kann die Kniegelenk-Korrektur der Dornmethode auch im Sitzen gemacht werden: – bei körperlicher Behinderung – im Auto (z.B. vor der roten Ampel oder im Stau) – wenn man in einer Situation nicht stehen kann.
Wenn möglich sollte man sich hinstellen, da dann die Selbsthilfeübung besser und effektiver durchgeführt werden kann!