Kribbeln im Arm nach Dornmethode weg

Wie man ein Kribbeln im Arm behandelt, lernt man in der Ausbildung Dornmethode und Breussmassage in Kelkheim/Frankfurt.

Eine Patientin hatte seit mehreren Wochen ein Kribbeln/Ameisenlaufen in beiden Armen, mal mehr mal weniger. Sie bekam eine komplette Dorn/Breuss-Behandlung. Nach der Breußmassage war der Rücken entspannter, das Kribbeln in den Armen war aber noch vorhanden. Die Abtastung der Halswirbelsäule ergab folgende Wirbelfehlstellungen: rechts HW 6, links HW 7 und BW 1. Nach der Dornmethode und der Wirbelkorrektur waren die Arme wieder frei beweglich und das Kribbelgefühl war verschwunden. Damit der Behandlungserfolg möglichst lange erhalten bleibt, wurden der Patientin noch die Selbsthilfeübungen gezeigt, mit der Empfehlung diese mehrmals täglich anzuwenden.

Siehe auch:

HWS-Syndrom mit Dornmethode behandeln

Wirbelsäulentherapie nach Dorn und Breuss

Ausbildung Dornmethode und Breussmassage

Selbsthilfeübungen der Dornmethode

Fuß- und Handreflexzonenmassage bei Reise – Beschwerden

Griffe der Fuß- und Handreflexzonenmassage können bei Reise-Beschwerden helfen.

Der Solarplexus – Griff ist der wichtigste Griff in der Fußreflexzonenmassage, der beruhigend und ausgleichend wirkt. Er kann helfen bei großer Erschöpfung, Stress, Schlafstörungen, Schmerzen, Übelkeit, Fieber, Schwindel, Kollaps, Unruhe, Angst.

Optimal ist, wenn eine andere Person den Solarplexus – Griff anwendet. Falls dies nicht möglich ist, können wir ihn auch an uns selbst praktizieren.

Die Solarplexuszone befindet sich auf dem oberen Drittel der Fußsohlen, dort wo der Groß- und der Kleinzehenballen sich treffen und eine Mulde bilden. Die entsprechende Handreflexzone finden wir in der Mitte des Handtellers. Der Behandler legt seine Daumen mit leichtem, gleichbleibendem  Druck auf die Solarplexuszone an beiden Füßen oder Händen. Der Solarplexus – Griff wird für ca. ½ bis 3 Min. beidseitig gehalten, kann aber bei Bedarf auch viel länger ausgeführt werden.

Der Sedierungsgriff wird bei akuten Schmerzen im Körper angewandt, weil er schmerzlindernd und sedierend (beruhigend) wirkt. Er kann helfen bei Koliken, Krämpfen, Kopfschmerzen, Hexenschuss, Neuralgien, bei Schmerzen in allen Körperteilen (z.B. Magen-, Ohren- oder Zahnschmerzen).

Zuerst lokalisieren wir die zugeordnete Reflexzone am Fuß bzw. an der Hand, die dem  Körperteil entspricht (z.B. bei Magenschmerzen die Magenzone). Dann üben wir mit dem Daumen (oder einem Finger) auf diese Reflexzone für ½ bis 2 Min. einen gleichmäßig festen Druck aus. Der Klient soll während der Druckausübung tief durchatmen. Bei Schmerzen im Körper ist die entsprechende Reflexzone meist sehr schmerzhaft. Oft lässt der Schmerz in der Reflexzone und auch im Körper schon nach 20 Sek. nach. Bei Bedarf kann der Sedierungs – Griff nach kurzen Pausen mehrmals wiederholt werden. Danach sollte die Reflexzone jeweils weich massiert werden, um das gereizte Gewebe wieder zu entspannen. Die Selbstbehandlung von akuten Schmerzen erfolgt in der Regel durch die Handreflexzonenmassage, d.h. wir suchen die entsprechende Handreflexzone und wenden den Sedierungsgriff dort an.

Bewusstlosigkeit

Solarplexus – Griff:  in der Mitte der Handinnenfläche          oder

Solarplexus – Griff:  am Fuß, wo Groß- und Kleinzehenballen aneinanderstoßen          oder

Gleichgewichtszone kräftig massieren:  Handrückseite, am distalen Ende zwischen 4. Und 5. Mittelhandknochen

Durchfall

Solarplexus – Griff:  in der Mitte der Handinnenfläche          oder

Solarplexus – Griff:  am Fuß, wo Groß- und Kleinzehenballen aneinanderstoßen

Erbrechen

Solarplexus – Griff:  in der Mitte der Handinnenfläche          oder

Solarplexus – Griff:  am Fuß, wo Groß- und Kleinzehenballen aneinanderstoßen

Erschöpfung

Solarplexus – Griff:  in der Mitte der Handinnenfläche          oder

Solarplexus – Griff:  am Fuß, wo Groß- und Kleinzehenballen aneinanderstoßen

Herzrasen – hoher Puls

Solarplexus – Griff:  in der Mitte der Handinnenfläche          oder

Solarplexus – Griff:  am Fuß, wo Groß- und Kleinzehenballen aneinanderstoßen

Kollaps und Kreislaufschwäche

Gleichgewichtszone kräftig massieren:  Handrückseite, am distalen Ende zwischen 4. Und 5. Mittelhandknochen

Kopfschmerzen

Sedierungs – Griff an den Kopfreflexzonen

Krämpfe

Sedierungs – Griff in der entsprechenden Organ- oder Körperzone

Lähmungen

Sedierungs – Griff in der entsprechenden Organ- oder Körperzone

Notfälle – allgemein

Solarplexus – Griff:  in der Mitte der Handinnenfläche          oder

Solarplexus – Griff:  am Fuß, wo Groß- und Kleinzehenballen aneinanderstoßen

Schmerzen

Sedierungs – Griff in der entsprechenden Organ- oder Körperzone

Schock

Solarplexus – Griff:  in der Mitte der Handinnenfläche          oder

Solarplexus – Griff:  am Fuß, wo Groß- und Kleinzehenballen aneinanderstoßen

Schwindel und bei niedrigem Blutdruck

Gleichgewichtszone kräftig massieren:  Handrückseite, am distalen Ende zwischen 4. Und 5. Mittelhandknochen           oder

Solarplexus – Griff:  in der Mitte der Handinnenfläche          oder

Solarplexus – Griff:  am Fuß, wo Groß- und Kleinzehenballen aneinanderstoßen

Stress und Energieausgleich

Solarplexus – Griff:  in der Mitte der Handinnenfläche          oder

Solarplexus – Griff:  am Fuß, wo Groß- und Kleinzehenballen aneinanderstoßen

Übelkeit

Magenzone sanft massieren           oder

Solarplexus – Griff:  in der Mitte der Handinnenfläche          oder

Solarplexus – Griff:  am Fuß, wo Groß- und Kleinzehenballen aneinanderstoßen

Verstopfung

Darmbereich an Hand oder Fuß kräftig massieren

Die Anwendung der Fuß- und Handreflexzonenmassage lernen Sie in der Ausbildung im Institut für Reflexzonentherapie in Kelkheim nahe Frankfurt.

Siehe auch:

Fussreflexzonenmassage

Ausbildung in Fuß- und Handreflexzonenmassage

Achtung:

Im Notfall immer Notruf tätigen! In Deutschland und der EU: 112          

Die Selbsthilfe und die Behandlung durch Laien ersetzen keine notwendige medizinische Behandlung!

 

 

Bandscheiben-Operationen mit Dornmethode vermeiden

Wie ein Bandscheibenvorfall mit der Dornmethode behandelt werden kann, lernen Sie in der Ausbildung im Institut für Reflexzonentherapie in Kelkheim (nahe Frankfurt/Wiesbaden/Mainz/Darmstadt).

In Deutschland gibt es fast 230.000 Bandscheiben-OPs pro Jahr. Über 80 Prozent davon sind unnötig laut des Orthopäden und Buchautors („Aufs Kreuz gelegt“, Goldmann Verlag) Dr. Martin Marianowicz. Die meisten Bandscheibenvorfälle können konservativ, d.h. ohne OP, behandelt werden. Operationen sind in komplizierten Fällen, z.B. bei Gefahr einer Rückenmarkslähmung und bei Wirbelbrüchen, in der Regel notwendig.

Was ist ein Bandscheibenvorfall?

Die 23 Bandscheiben des Menschen liegen wie Stoßdämpfer zwischen den Wirbeln der Wirbelsäule. Die unterste Bandscheibe liegt zwischen L5 und S1. Zwischen dem ersten Halswirbel (Atlas) und dem zweiten (Axis), sowie zwischen Kreuzbeinwirbeln und Steißbein, gibt es keine Bandscheiben. Bandscheiben dämpfen Stöße ab und unterstützen die Wirbel in ihrer Bewegung.

Ein Bandscheibenvorfall  (Prolaps) bezeichnet das Austreten von Material aus einer Bandscheibe in den Wirbelkanal. Der äußere Faserring der Bandscheibe reißt ein und Teile des inne liegenden Gallertkerns dringen aus der Bandscheibe heraus. Bei der Bandscheibenvorwölbung (Protrusion) rutscht die BS aus ihrer normalen Position heraus und wölbt sich vor. Prolaps und Protrusion können Nerven einquetschen und die gleichen Beschwerden auslösen.  Vorfälle und Vorwölbungen gibt es auch bei gesunden Menschen, d.h. sie  müssen nicht zu Schmerzen oder anderen Symptomen führen.  In schweren Fällen,  wenn die Bandscheibe gegen das Rückenmark drückt,  kann es zu Funktionsstörungen im Bereich der Schließmuskulatur von Blase und Darm kommen. Diese Symptome gelten als Notfall und müssen sofort in der Klinik behandelt werden.

Erste Maßnahmen bei starken Beschwerden:         

Massage der verspannten Muskulatur mit Johanniskrautöl (am besten eine Breussmassage!)
Bewegung: Meist hilft Bewegung, um die verspannte Muskulatur zu entspannen. Immer gut spüren, was gut tut und was nicht!
– sanfte, langsame Dehnungen, wenn sie gut tun – auch Becken kreisen
– evtl. gehen, wenn es gut tut
Wärme tut meistens gut: Wärmflasche, heißes Bad (bes. Basenbäder entlasten die Muskulatur)
Ruhe bei akuten, starken Schmerzen und bei Bedarf. Stufenlagerung: auf den Rücken legen und die Beine im 90°-Winkel hochlegen
Atmung: bei Schmerzen und bei Übungen immer tief durchatmen!  

viel trinken, bes. stilles Wasser                                                                                                                                                                       

– bei Bedarf Magnesium zuführen    

Wenn die Selbsthilfe nicht ausreicht,  können Dornmethode und Breussmassage Erleichterung bringen.                                                                                                                      

Wie wird ein Bandscheibenvorfall mit Dornmethode und Breussmassage behandelt?

  1. Die Breussmassage ist besonders hilfreich beim BS-Vorfall und bei starken Schmerzen, da sie schmerzlindernd und entspannend wirkt. Sie ist die ideale Vorbereitung für die anschließende Wirbelkorrektur nach Dorn. Wenn nach der Breussmassage immer noch starke Schmerzen vorhanden sind, wird evtl. auf die Dorn-Behandlung verzichtet. Die Breussmassage kann beliebig oft gemacht werden und auch länger als normal üblich (20-30 min.)
  2. Die Wirbelkorrektur nach Dorn

Beim Bandscheibenvorfall muss die Wirbelsäule sorgfältig abgetastet und alle verschobenen Wirbel, die auf die entsprechenden Spinalnerven drücken, vorsichtig korrigiert werden. Nach Breussmassage und Dornmethode sind die Beschwerden häufig gelindert. In der Regel benötigt man mehrere Behandlungen bis der Bandscheibenvorfall beseitigt ist.

  1. Die Beinlängenkorrektur nach Dorn
    Die Selbsthilfeübung kann bei Schmerzen Erleichterung bringen. Wenn die Beinübung im Liegen Schmerzen bereitet, kann der Therapeut die Übung oft beim Patienten machen. Wenn das auch schmerzhaft ist, wird die Beinlängenkorrektur nach Dorn in dieser Therapiesitzung weggelassen.
  2. Die Kniegelenk-Korrektur nach Dorn wird auch nur gemacht, wenn dabei keine Schmerzen entstehen.
  3. Die ISG-Übung der Dornmethode wird nicht gemacht, solange starke Schmerzen vorhanden sind.
  4. Empfehlungen für zuhause:
    Nach jeder Dorntherapie gibt es Hausaufgaben. Am wichtigsten sind die Selbsthilfeübungen der Dornmethode, die der Klient täglich machen soll (Falls die Übungen in der Anfangsphase Schmerzen auslösen, diese erstmal weglassen.). Zusätzlich vorm Schlafengehen den unteren Rücken und die Pobacken mit Johanniskrautöl einmassieren. Allgemeine Maßnahmen wie Basenbäder, Ruhe, Entlastung, Wärme und viel Trinken tragen zum Behandlungserfolg bei.

Vor der Dornmethode wird in der Regel die vitalisierende Wirbelsäulenmassage nach Breuss durchgeführt. Die Breussmassage ist eine sanfte, energetische Rückenmassage mit Johanniskrautöl, die seelische und körperliche Verspannungen löst und die Regeneration von unterversorgten Bandscheiben unterstützt. Die Breussmassage wirkt entspannend, vitalisierend und schmerzlindernd. Beim akuten Bandscheibenvorfall, bei Ischialgie und anderen starken Rückenleiden bringt sie meist schnelle Erleichterung. Sie ist die ideale Vorbereitung für das darauffolgende Einrichten der Wirbelsäule mit der Dorntherapie.

Achtung: Alle komplizierten Fälle müssen schulmedizinisch untersucht werden!                                             

Bei Entleerungsstörungen von Blase oder Darm und bei beidseitiger Lähmung von Extremitäten ist eine sofortige Einweisung in die Klinik notwendig.

Siehe auch: 

Fallbeispiele Bandscheibenvorfälle (Link)

Wirbelsäulentherapie nach Dorn und Breuss

Ausbildung nach Dorn und Breuss

 

Akupressur bei Reise – Beschwerden

Wie Beschwerden mit Akupressur behandelt werden können, lernen Sie in der Ausbildung Akupressur im Institut für Reflexzonentherapie in Kelkheim.

Die Punkte der Akupressur werden beidseitig für ca. ½ – 1Minute gedrückt oder massiert. Nach dem Drücken sanft ausstreichen. Bei Bedarf mehrmals täglich wiederholen. Es soll nicht im Bereich von Wunden, Verletzungen oder Tumoren gedrückt werden. Bei Schwangeren dürfen keine Punkte mit Einfluss auf den Unterleib gedrückt werden, wie z.B. Di 4, MP 6 und Ma 25.

Angst

He 3: am medialen (inneren) Ende der Ellenbogenfalte           oder

He 7: in Mulde auf der distalen Handgelenksfalte, neben dem Erbsenbein

Bewusstlosigkeit

He 9: am medialen Nagelfalzwinkel des kleinen Fingers 

KS 8: in der Mitte der Handinnenfläche          oder

Ni 1: am Fuß, wo Groß- und Kleinzehenballen aneinanderstoßen

Durchfall

MP 4: am proximalen (körpernahen) Ende des 1. Mittelfußknochens, kleine Mulde

Erbrechen

Le 3: zwischen 1. und 2. Zehe, am prox. Ende zwischen 1. und 2. Mittelfußknochen  –  auch bei Kopfschmerzen

Erschöpfung

Lu 9: im Grübchen über dem Speichenkopf auf der Handgelenksfalte

Herzschmerzen

KG 17: auf Brustbein zwischen den Brustwarzen (Hand auflegen)  –  auch bei Angina Pectoris und zur Beruhigung

Herzrasen – hoher Puls

He 7: in Mulde auf der distalen (körperfernen) Handgelenksfalte, neben dem Erbsenbein

Kollaps, Kreislaufschwäche

He 9: am medialen Nagelfalzwinkel des kleinen Fingers  –  auch bei Herzschmerzen, Bewusstlosigkeit und Schwindel

Kopfschmerzen

KS 6: Armvorderseite, drei Querfinger proximal  der Handgelenksfalte, in der Mitte zwischen den Sehnen

Krämpfe  

Le 3: zwischen 1. und 2. Zehe, am prox. Ende zwischen 1. und 2. Mittelfußknochen  –  auch bei Erbrechen            oder

Dü 3: seitlich unter dem Kleinfingergrundgelenk; bei Faustschluss am Ende der proximalen Hautfalte

Lähmungen und  Krämpfe

Dü 3: seitlich unter dem Kleinfingergrundgelenk; bei Faustschluss am Ende der prox. Hautfalte

Notfälle – allgemein

KS 8: in der Mitte der Handinnenfläche          oder

Ni 1: am Fuß, wo Groß- und Kleinzehenballen aneinanderstoßen

Schmerzen – allgemein

Bl 60: zwischen äußerem Knöchel und Achillessehne

Schmerzen der oberen Körperhälfte

Di 4:  im Winkel der ersten beiden Mittelhandknochen         oder

KS 6: Armvorderseite, drei Querfinger proximal der Handgelenksfalte, in der Mitte zwischen den Sehnen

Schmerzen der unteren Körperhälfte

Gb 34: unter dem Wadenbeinköpfchen in einer Mulde          oder

MP 6: 4 Querfinger  über der inneren Knöchelspitze

Schock, Bewusstlosigkeit, Kollaps, Schwindel und Krämpfe

KS 8: in der Mitte der Handinnenfläche          oder

Ni 1: am Fuß, wo Groß- und Kleinzehenballen aneinanderstoßen

Schwindel, bei niedrigem Blutdruck und Bewusstlosigkeit

3E 3: Handrückseite, am distalen Ende zwischen 4. Und 5. Mittelhandknochen

Stress und Energieausgleich

Ni 27: im Winkel von Schlüsselbein und Brustbein          oder

KS 8: in der Mitte der Handinnenfläche          oder

Ni 1: am Fuß, wo Groß- und Kleinzehenballen aneinanderstoßen

Übelkeit

KG 12: in der Mitte der Strecke zwischen Bauchnabel und Brustbeinspitze          oder

KS 6: Armvorderseite, drei Querfinger proximal der Handgelenksfalte, in der Mitte zwischen den Sehnen

Verstopfung

Ma 25: 3 Querfinger neben dem Bauchnabel

 

Die Anwendung dieser Akupressurpunkte lernen Sie in der  Akupressur-Ausbildung

Siehe auch: 

Schmerzen mit Akupressur behandeln

Goldene Punkte der Akupressur

Achtung:

Im Notfall immer Notruf tätigen! In Deutschland und der EU: 112          

Die Selbsthilfe und die Behandlung durch Laien ersetzen keine notwendige medizinische Behandlung!

 

HWS-Syndrom mit Dornmethode behandeln

Wie ein HWS-Syndrom mit der Dornmethode behandelt wird, lernen Sie in der Ausbildung im Institut für Reflexzonentherapie in Kelkheim.

Was ist ein HWS-Syndrom?

HWS-Syndrom nennt man eine Sammlung verschiedener Beschwerden im Bereich der Halswirbelsäule.  Die Symptome betreffen entweder die Region der Halswirbelsäule selbst oder gehen von dieser aus und können bis in die Hand ausstrahlen.

Welche Symptome können bei einem HWS-Syndrom auftreten?

– Schmerzen an der HWS in unterschiedlicher Intensität

– Schmerzausstrahlung in Schulter, Arm und Hand

Tennisarm und Golferellenbogen

Kopfschmerzen

Schwindel

– Bewegungseinschränkung an HWS, Arm und Hand

Kribbeln und Empfindungsstörungen in Arm und Hand (Taubheitsgefühl)

– Schwäche in Armen und Händen

– Störungen im Bereich der Sinnesorgane Auge, Ohr, Nase, Mund (Sehstörungen, Ohrgeräusch, Geruchs- und Geschmackstörung)

– Bluthochdruck                                                                                                               

Siehe: Wirbelfehlstellungen und mögliche Folgen – Erweiterte Liste

Mögliche Ursachen:   

Wirbelverschiebungen im Bereich der HWS                                                                                                                                                     

– Überlastung und Stress

– Arbeit am PC

Fehlhaltung

– Beckenschiefstand

– Kälte und Zug

– handwerkliche Arbeiten

– Unfall (Schleudertrauma), Sturz oder Verletzung

Wie wird ein HWS-Syndrom mit Dorn und Breuss behandelt?

  1. Vor der Dornmethode wird in der Regel die vitalisierende Wirbelsäulenmassage nach Breuss durchgeführt. Die Breussmassage ist eine sanfte, energetische Rückenmassage mit Johanniskrautöl, die seelische und körperliche Verspannungen löst und die Regeneration von unterversorgten Bandscheiben unterstützt. Die Breussmassage wirkt entspannend, vitalisierend und schmerzlindernd. Sie ist die ideale Vorbereitung für das darauffolgende Einrichten der Wirbelsäule mit der Dornmethode.
  2. Die Wirbelkorrektur nach Dorn

Bei HWS-Syndrom wird in der Regel die komplette Wirbelsäule behandelt, da auch tieferliegende Muskelverspannungen und Wirbelfehlstellungen die HWS beeinflussen. Auch eine Blockade im Bereich von Kreuzbein oder Ilio-Sakral-Gelenk (ISG) kann die HWS beeinflussen.
Die Wirbelsäule wird sorgfältig abgetastet. Alle verschobenen Wirbel, die auf die entsprechenden Spinalnerven drücken, werden vorsichtig korrigiert. Nach Breussmassage und Dorntherapie sind die Beschwerden häufig gelindert. In der Regel benötigt man mehrere Behandlungen bis die Beschwerden beseitigt sind.

  1. Die Selbsthilfeübungen der Dornmethode

Die Selbsthilfeübungen sind die Basis der Dornmethode, da sie einem Beckenschiefstand entgegenwirken und dadurch die Wirbelsäule und die Gelenke entlasten.

  1. Die Beinlängenkorrektur nach Dorn
  2. Die Kniegelenk-Korrektur nach Dorn
  3. Die ISG-Übung der Dornmethode
  4. Bei Beschwerden im Bereich des Kiefers und Ausstrahlungen ins Gesicht soll auch die Kiefergelenk-Übung der Dornmethode täglich gemacht werden.
  5. Empfehlungen für zuhause:
    Nach jeder Dorntherapie gibt es Hausaufgaben. Am wichtigsten sind die Selbsthilfeübungen der Dornmethode, die der Klient täglich machen soll. Zusätzlich vorm Schlafengehen den Nacken und die Schultern mit Johanniskrautöl einmassieren. Allgemeine Maßnahmen wie Basenbäder, Ruhe, Entlastung, Wärme und viel Trinken tragen zum Behandlungserfolg bei.

Achtung: Bei Sturz, Unfall, Gehirnerschütterung (immer Röntgen!) sind in der Regel ärztliche Untersuchungen notwendig! Alle komplizierten Fälle müssen schulmedizinisch untersucht werden!

Siehe auch:

Wirbelsäulentherapie nach Dorn und Breuss

Ausbildung Dornmethode und Breussmassage

Nacken-Übung der Dornmethode

 

 

Wirbelverschiebungen mit Dornmethode korrigieren

Wie Wirbelverschiebungen korrigiert werden, lernt man in der Ausbildung Dornmethode im Institut für Reflexzonentherapie in Kelkheim nahe Frankfurt/Wiesbaden/Mainz/Darmstadt.

Was sind Wirbelverschiebungen?

Die meisten Menschen haben 32-34 Wirbel: 7 Hals-, 12 Brust-, 5 Lenden-, 5 Kreuzbein-  und 3-5 Steißbeinwirbel.  Hals-, Brust- und  Lendenwirbel sind in der Regel voll beweglich. Steißbeinwirbel sind knöchern miteinander verwachsen. Kreuzbeinwirbel sind knorpelig bis knöchern verwachsen und haben oft eine minimale Beweglichkeit. Die Wirbel sind über Gelenke verbunden, sodass sie sich bewegen können. In den meisten Fällen rutschen die Wirbel nach einer Bewegung wieder in ihre Normalposition zurück, außer bei starken Muskelverspannungen. Angespannte Muskeln können Wirbel in ihrer Fehlstellung festhalten.

Was sind die Ursachen von Wirbelverschiebungen (Wirbelfehlstellungen)?

– Fehlbelastungen (Arbeit am PC, einseitige Tätigkeiten)

Fehlhaltungen (falsches Sitzen, Heben oder Tragen)

Beckenschiefstand

– Kälte und Zug

– Unfall, Sturz oder Verletzung

– Muskel-, Sehnen- und Bänderbeschwerden

– Erkrankungen von Organen

– Intensive Überanstrengung (Gartenarbeit, Sport, handwerkliche Tätigkeiten, Umzug, usw.)

Stress und seelische Belastungen (z.B. Depressionen)

Eine Wirbelfehlstellung (Wirbelverschiebung) kann zur Unterversorgung des zugehörigen Nervensegments führen. Die dadurch entstandene Nervenirritation hat unterschiedliche Beschwerden zur Folge, je nachdem welcher Nerv betroffen ist. 

Welche Beschwerden können durch Wirbelverschiebungen entstehen?

Ischialgie

Kopfschmerzen

– Hüft-, Knie- und Fußbeschwerden

– Nacken- und Schulterschmerzen

– Atembeschwerden (z.B. Atemnot, Husten)

– Herz- und Kreislaufprobleme (z.B. Schwindel , Herzrasen)

– Durchblutungsstörungen, Krämpfe, Taubheitsgefühle

– Hör- und Sehstörungen

– Beschwerden in den Bereichen Verdauung (z.B. Verstopfung), Ausscheidung (z.B. Reizblase), Immunsystem (Allergien), Hormonsystem (z.B. Schilddrüsenstörung)

Siehe Liste der Wirbelfehlstellungen

Bei allen Erkrankungen sollte man an die Wirbelsäule denken und an die Möglichkeit verschobener Wirbel!

Wie funktioniert die Wirbelkorrektur mit der Dornmethode?

Wirbelfehlstellungen können häufig mit der Wirbelsäulentherapie nach Dorn und Breuss korrigiert werden. Die Dornmethode (auch Wirbelsäulentherapie nach Dorn oder Dorntherapie genannt) ist eine einfache, sanfte und gefühlvolle Methode zur Behandlung vieler Erkrankungen, die mit der Wirbelsäule und den Gelenken zusammenhängen. Die Wirbelkorrektur nach der Dornmethode ist keine Chiropraktik! Nach Dorn und Breuss gibt es keine plötzlichen und ruckartigen Bewegungen an den Wirbeln des Klienten. Wenn der Behandler verschobene Wirbel ertastet hat, kann er sie mit Daumen- oder Fingerdruck richtigstellen. Dabei ist der Patient durch gezielte Bewegungen aktiv an der Behandlung beteiligt.

Wirbelfehlstellungen kann man häufig auch an sich selbst korrigieren, wenn man es gelernt hat. Hierzu empfiehlt sich eine Ausbildung in Wirbelsäulentherapie nach Dorn und Breuss.

Wesentlich zum Therapieerfolg tragen die Selbsthilfeübungen der Dornmethode bei, die Jeder gezeigt bekommt, mit der Empfehlung sie mehrmals täglich zu machen, um Beschwerden zu lindern und auch als Vorbeugung.

Siehe auch:

Wirbelsäulentherapie nach Dorn und Breuss

Ausbildung Dornmethode und Breussmassage

 

 

 

Selbsthilfe mit der Dornmethode

Selbsthilfe mit der Dornmethode lernt man in der Ausbildung Wirbelsäulentherapie nach Dorn und Breuss in Kelkheim (nahe Frankfurt/Wiesbaden/Mainz/Darmstadt).

Die Selbsthilfe umfasst 2 Bereiche:

  1. Selbsthilfe bei Beschwerden
  2. a) Die Selbsthilfeübungen der Dornmethode

Basis für die Selbsthilfe sind die Selbsthilfeübungen der Dornmethode, die oft schon Beschwerden an Wirbelsäule und Gelenken beseitigen oder lindern. Sie unterstützen auch eine Wirbelsäulentherapie nach Dorn bei einem Therapeuten.

Wenn ein Gelenk schmerzt, liegt häufig eine Gelenkfehlstellung vor. Um unsere  Gelenke wieder richtigzustellen, wenden wir die Selbsthilfeübung (Gelenkkorrektur) der Dornmethode für das jeweilige Gelenk an (z.B. für das Schultergelenk).  Bei einem schmerzenden Gelenk machen wir die Gelenkkorrektur langsam, ca., 5x hintereinander.

Die Selbstbehandlung (besonders die Wirbelkorrektur) erfordert meist etwas Übung, weshalb es auch sinnvoll ist, eine Ausbildung in der  Dornmethode zu absolvieren. Dann kann man sich in den meisten Fällen selbst helfen.

Falls die Selbsthilfe nicht ausreicht, ist es empfehlenswert, einen guten Dorntherapeuten aufzusuchen, der auch die Breußmassage anwendet!

  1. b) Die Wirbelkorrektur

Wirbelfehlstellungen (Wirbelverschiebungen) können Rückenmarksnerven irritieren und zu Beschwerden in dem entsprechenden Rückenmarkssegment führen. Bei der Selbstbehandlung beginnen wir in der Regel mit der Korrektur der Wirbel, die dem Körperbereich des akuten Schmerzes bzw. des akuten Symptoms zugeordnet  sind. Falls vorhanden, massieren wir die entsprechenden Schmerzstellen vor und nach der Wirbelkorrektur mit Johanniskrautöl ein. Wenn kein Öl zur Verfügung steht, massieren wir links und rechts neben der Wirbelsäule ohne Öl. Bevor ein Wirbel in seine Normalposition zurückgeschoben wird, müssen wir die Wirbelfehlstellung lokalisieren. Wir tasten den Schmerzbereich an der Wirbelsäule beidseitig ab. An LWS und Kreuzbein fühlen wir mit der Daumenkuppe, an der HWS mit den Fingerkuppen. Wenn wir neben den Dornfortsätzen die Wirbelsäule hoch und runterfahren, können wir fühlen, wenn ein Wirbel mit den anderen nicht in einer Reihe steht. Ein verschobener Wirbel fühlt sich an wie eine Verdickung und ist bei Druck meistens empfindlich bis schmerzhaft. Der verschobene Wirbel wird dann mit Daumen oder Fingern in entgegengesetzter Richtung gedrückt, während wir uns bewegen. Wenn wir gegen Halswirbel drücken, schütteln wir den Kopf. Bei Brustwirbeln wird mit dem gegenüberliegenden Arm, an LWS und Kreuzbein wird mit dem gegenüberliegenden Bein gependelt. Da wir nur wenige Brustwirbel an uns selbst mit den Fingern erreichen, legen wir uns mit der BWS seitlich gegen eine Türkante. An der Kante können wir die verschobenen, schmerzhaften Brustwirbel fühlen und oft auch korrigieren, wenn wir gleichzeitig mit den Armen pendeln. Für jede Wirbelkorrektur benötigen wir den Druck gegen den verschobenen Wirbel und eine Bewegung in diesem Wirbelsäulenabschnitt. Oft fühlen wir, wenn fehlgestellte Wirbel wieder zurückrutschen, das wichtigste ist jedoch, dass die Schmerzen nachlassen und die Beweglichkeit verbessert wird.

Wie eine Wirbelkorrektur als Selbstbehandlung funktioniert, lernt man in der Ausbildung Wirbelsäulentherapie nach Dorn und Breuss.

  1. Selbsthilfe als Vorbeugung zur Krankheitsverhinderung

Hierbei können die Selbsthilfeübungen der Dornmethode wesentlich beitragen, da sie

– einem Beckenschiefstand entgegenwirken

– Wirbelsäule, Becken und Gelenke entlasten

– regelmäßige Bewegung  in den Alltag integrieren

Siehe auch:

Wirbelsäulentherapie nach Dorn und Breuss

Ausbildung Dornmethode und Breussmassage

Selbsthilfeübungen der Dornmethode

 

Neuer Kurs Akupressur

Der nächste Kurs Akupressur im Institut für Reflexzonentherapie in Kelkheim (nahe Frankfurt/Wiesbaden/Mainz) ist am 7./8. Oktober 2017.

Akupressur arbeitet mit gezieltem Druck auf spezielle Punkte (die Akupunkturpunkte), die entlang der Meridiane (Energiebahnen) des Körpers liegen. Eine Harmonisierung des Energieflusses wird durch diesen Druck wiederhergestellt. Beschwerden können auf ganz natürliche Weise gelindert oder beseitigt werden. Sie ist Grundlage der Akupunktur, dem Nadelverfahren der chinesischen Medizin. Im Gegensatz zur Akupunktur kann die Akupressur sofort, überall  und gefahrlos zur Selbstbehandlung angewandt werden. Akupressur ist außerdem eine gute Unterstützung bei Massagen, der Dornmethode, der Fussreflexzonenmassage, der Handreflexzonenmassage und anderen Körpertherapien.

Wer kann die Akupressur lernen?

Jeder kann die Akupressur lernen. Es gibt keine Teilnahmevoraussetzungen.

Was beinhaltet der Akupressur – Kurs?

Theoretische und praktische Grundlagen der Akupressur (Druckpunktmassage) werden in diesem Seminar vermittelt. Jeder Teilnehmer ist danach in der Lage, die Akupressur erfolgreich im Alltag anzuwenden.

Die Themen sind:

  • Einführung in die chinesische Medizin
  • Meridiane
  • Akupunktur – Punkte      (Siehe auch:  Goldene Punkte der Akupressur)
  • Grifftechnik
  • Regeln und Grenzen
  • Praktische Anwendung bei Schmerzen, Ischialgie, Kollaps, Erkältung, Kopfschmerzen, Blasen- und Verdauungsproblemen, Durchblutungsstörungen,  Schwindel, Herzrasen, Allergien und vielen anderen Beschwerden
  • Meridianübungen

Akupressur – Kurs (mit Zertifikat):  7./8. Oktober  oder  18./19. November 2017

Kurszeiten: Samstag von 10:00 bis 18:00 Uhr und Sonntag von 10:00 bis 17:00 Uhr, 90 Minuten Mittagspause.

Bitte mitbringen: Schreibzeug, Farbmarker und lockere Kleidung.

Preis: 260,- € 

Kontakt und Information:
Institut für Reflexzonentherapie
Heilpraktiker Hans Sauckel
Insterburger Str. 7
65779 Kelkheim
Tel. 06195/5686
www.fuss-reflex.de

 

Spinalnerven und Wirbelsäulentherapie nach Dorn und Breuss

Wie Irritationen der Spinalnerven behoben werden, lernen Sie in der Ausbildung Wirbelsäulentherapie nach Dorn und Breuss im Institut für Reflexzonentherapie in Kelkheim/Frankfurt.

Was ist ein Spinalnerv?

Ein Spinalnerv (Nervus spinalis), auch Rückenmark(s)nerv genannt, ist der einem bestimmten Rückenmarksegment zugeordnete Nerv. Zwischen zwei Wirbeln tritt jeweils ein Spinalnerv aus dem Wirbelkanal (Spinalkanal). Der Mensch besitzt insgesamt 31bis 33 paarige Spinalnerven. Die Benennung des einzelnen Spinalnervs entspricht seinem Rückenmarkssegment. Der oberste Spinalnerv tritt direkt unter dem Hinterhaupt aus, also oberhalb des ersten Halswirbels (Atlas). Da auch der unterhalb des siebten Halswirbels austretende Spinalnerv (C8) noch dem Halsbereich zugeordnet ist, gibt es acht zervikale Nerven aber nur sieben Halswirbel. Die weiter nach unten  folgenden Spinalnerven tragen die gleichen Bezeichnungen wie der entsprechende Wirbel. So finden wir beim Menschen:

– HWS: 8 zervikale Nervenpaare, C1–C8

– BWS: 12 thorakale Nervenpaare, Th1–Th12

– LWS: 5 lumbale Nervenpaare, L1–L5

– Kreuzbein: 5 sakrale Nervenpaare, S1–S5

– Steißbein: 1-3 kokzygeale Nervenpaare, Co1-3

Spinalnerven sind gemischte Nerven, die bis zu 4 verschiedene Faserarten enthalten: somatomotorische Fasern für die willkürliche Muskulatur (Skelettmuskulatur), visceromotorische Fasern für die unwillkürliche Muskulatur (z.B. Darm, Gefäße), somatosensible Fasern für Körperempfindungen (z.B. Berührung, Schmerz) und für spezielle Sinneswahrnehmungen (Hören und Sehen) sowie viscerosensible Fasern für Körperempfindungen, die von den inneren Organen ausgehen und für spezielle Sinneswahrnehmungen (Riechen und Schmecken).

Jeder Körperbereich und jedes Organ wird von Rückenmarksnerven (Spinalnerven) gesteuert und versorgt. Rückenmarksnerven sind sozusagen das „verlängerte Gehirn“. Sie steuern ein komplettes Rückenmarkssegment mit allen zugehörigen Geweben und Organen, also Muskeln, Sehnen, Bändern, Bindegewebe, Blut, Lymphe, Organen, usw. Die Reizleitung und die Funktion eines Spinalnervs können durch einen verschobenen Wirbel gestört werden. Diese Wirbelfehlstellung führt dann zur Unterversorgung des zugehörigen Nervensegments. Eine Nervenirritation (Reizleitungsstörung eines Spinalnervs) kann unterschiedliche  Krankheitsbilder zur Folge haben, je nachdem welcher Nerv betroffen ist.

Welche Beschwerden können durch Nervenirritationen entstehen?

Rückenschmerzen (Ischialgie, LWS-Syndrom, usw.)

Kopfschmerzen

– Hüft-, Knie- und Fußbeschwerden

Nacken- und Schulterschmerzen

– Atembeschwerden (z.B. Atemnot, Husten)

– Herz- und Kreislaufprobleme (z.B. Schwindel , Herzrasen)

– Durchblutungsstörungen, Krämpfe, Taubheitsgefühle

– Hör- und Sehstörungen

– Beschwerden in den Bereichen Verdauung (z.B. Verstopfung), Ausscheidung (z.B. Reizblase), Immunsystem (Allergien), Hormonsystem (z.B. Schilddrüsenstörung), usw.

Wie werden Nervenirritationen mit der Dornmethode behandelt?

Nervenirritationen  sind oft die Folge von Wirbelfehlstellungen (Wirbelverschiebungen), die mit der Wirbelsäulentherapie nach Dorn und Breuss korrigiert werden können. Die Dornmethode (auch Wirbelsäulentherapie nach Dorn oder Dorntherapie genannt) ist eine einfache, sanfte gefühlvolle Methode zur Behandlung vieler Erkrankungen, die mit der Wirbelsäule und den Gelenken zusammenhängen. Die Wirbelkorrektur nach der Dornmethode ist keine Chiropraktik! Nach Dorn und Breuss gibt es keine plötzlichen und ruckartigen Bewegungen an den Wirbeln des Klienten. Der Klient ist immer aktiv an der Behandlung und am Heilungsprozess beteiligt.
Vor der Dornmethode wird in der Regel die vitalisierende Wirbelsäulenmassage nach Breuss durchgeführt. Die Breuss-Massage ist eine sanfte, energetische Rückenmassage mit Johanniskrautöl, die seelische und körperliche Verspannungen löst und die Regeneration von unterversorgten Bandscheiben unterstützt. Sie ist die ideale Vorbereitung für die darauffolgende Korrektur der Wirbelfehlstellungen.
Wenn der Dorntherapeut verschobene Wirbel erfühlt hat, kann er sie mit Daumen- oder Fingerdruck richtigstellen. Meist arbeitet der Behandler vom Steißbein bis zum 8. Brustwirbel am stehenden Klienten, vom 8. Brustwirbel bis zum obersten Halswirbel (Atlas) am sitzenden Klienten. Nach leichtem Einölen der Wirbelsäule gleiten die Daumen oder Zeigefinger des Behandlers rechts und links neben den Dornfortsätzen der Wirbel vom Steißbein bis zum Hals nach oben. Der geübte Dornanwender spürt dabei jede Fehlstellung der Wirbel. Durch sanften bis stärkeren, seitlichen Druck gegen den verschobenen Dornfortsatz wird die Fehlstellung korrigiert. Der Klient pendelt während der Korrektur vom Steiß bis zum 8. Brustwirbel mit dem gegenüberliegenden Bein, bei der Richtigstellung der restlichen Brustwirbel mit dem gegenüberliegenden Arm. Bei der Behandlung der Halswirbel schüttelt der Klient mit leichten Links-/Rechts-Bewegungen den Kopf während der Behandler sanft gegen die verschobenen Halswirbel drückt. Oft sind schon unmittelbar nach der Wirbelkorrektur Schmerzen oder andere Symptome verschwunden oder gelindert. Manchmal genügt eine Behandlung nach Dorn und Breuss, um Wirbelfehlstellungen zu beheben, bei länger bestehenden Wirbelverschiebungen und starken Muskelverspannungen sind meist mehrere Behandlungen notwendig, bis der Klient sich wieder richtig wohlfühlt. Wesentlich zum Therapieerfolg tragen die Selbsthilfeübungen der Dornmethode bei, die jeder Klient gezeigt bekommt, mit der Empfehlung sie mehrmals täglich zu machen, um Beschwerden zu lindern und auch als Vorbeugung.

Siehe auch:

Wirbelsäulentherapie nach Dorn und Breuss

Ausbildung Dornmethode und Breussmassage

Wirbelfehlstellungen und Dornmethode

Wirbelfehlstellungen und mögliche Folgen – Erweiterte Liste

 

 

Gelenkschmerzen mit Dornmethode und MSM behandeln

Wie Gelenkschmerzen mit der Dornmethode behandelt werden, lernen Sie in der Ausbildung Wirbelsäulentherapie nach Dorn im Institut für Reflexzonentherapie in Kelkheim (Frankfurt).

Gelenkschmerzen werden häufig durch starke Belastung und Fehlhaltung verursacht. Hauptursache ist meist das viele Sitzen während der Arbeit, aber auch zuhause. Die Folgen sind oft Fehlstellung des Gelenks und Reizung von Muskeln, Sehnen, Bändern und Bindegewebe, was dann oft zu Schmerzen, Bewegungseinschränkung und weiteren Beschwerden führt. Zum Beispiel bewirkt eine Subluxation (verrutschtes Gelenk) des Kniegelenks eine Beinlängendifferenz auf der gleichen Beinseite und einen Beckenschiefstand.

Häufige Ursachen von Gelenkschmerzen:

– Beckenschiefstand

Beinlängendifferenz

– Muskel- und Sehnenverspannung

Wirbelfehlstellungen

Fehlhaltung und Überlastung

– zu viel Sitzen

– langes Stehen

Bewegungsmangel

– Arthrose und Arthritis

– Unfälle und Verletzungen

– einseitige Belastung im Sport (Tennis, Fußball, Springen, Brustschwimmen, usw.)

– zu wenig trinken

– Übersäuerung und falsche Ernährung

– Nährstoffmangel (Vitamin D3, Magnesium, Omega 3, usw.)

Wie werden Gelenkschmerzen nach Dorn und Breuß  behandelt?

  1. zuerst die entsprechende Gelenk-Korrektur der Dornmethode (z.B. die Sprunggelenk-Korrektur) machen, damit das schmerzhafte Gelenk richtig gestellt und damit entlastet wird
  2. dann die Basisübungen der Dornmethode anwenden, die Beinlängenkorrektur, die Kniegelenk-Korrektur und  die Sprunggelenk-Korrektur
  3. bei Bedarf auch die ISG-Übung der Dornmethode machen
  4. Behandlung nach Dorn und Breuß: Zu Beginn jeder Behandlung werden die Beinlängenkorrektur und die Kniegelenkkorrektur der Dornmethode gemacht und dem Klienten gezeigt, wie er diese bei sich  mehrmals täglich als Selbsthilfeübung anwenden kann. Anschließend wird in der Regel die Breußmassage durchgeführt, um die Rücken- und Beckenmuskulatur zu entspannen und die gereizten Rückenmarksnerven, die mit den Gelenkbeschwerden zusammenhängen,  zu beruhigen. Darauf folgt die Korrektur der verschobenen Wirbel, die zur Einklemmung und Funktionsstörung der Spinalnerven führen.
  5. bei Entzündungen und chronischen Gelenkschmerzen: zusätzliche Einnahme von MSM (2-6 Kaps. tägl.)  und 2x tägl. das Gelenk mit MSM-Salbe einmassieren

Oft verschwinden Gelenkschmerzen schon nach mehrmaliger Anwendung der entsprechenden Gelenk-Korrektur der Dornmethode sowie nach Anwendung der Selbsthilfeübungen der Dornmethode. In hartnäckigen und chronischen Fällen sind die Behandlung nach Dorn und Breuß empfehlenswert, sowie die innerliche und äußerliche Anwendung von MSM.  So konnten schon einige Operationen vermieden werden.     

Achtung: Bei Unfällen und chronischen Gelenkbeschwerden ist oft ein bildgebendes Verfahren (Röntgen, MRT, CT, Ultraschall) notwendig, bei Bedarf auch eine  schulmedizinische Behandlung.                                                                                                     

Siehe auch:

Selbsthilfeübungen der Dornmethode

Wirbelsäulentherapie nach Dorn und Breuss

Ausbildung Wirbelsäulentherapie nach Dorn und Breuss

 

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